Wie eine Wärmepumpe funktioniert

1. Eine Kälteträgerflüssigkeit* zirkuliert in einem Kollektor und absorbiert Wärmeenergie aus dem Erdboden, der Luft oder dem Wasser.

2. In einem Wärmetauscher (Verdampfer) trifft die lauwarme Kälteträgerflüssigkeit im Kollektor auf das kalte Kältemittel** des Kältemittelkreislaufs. Die Temperatur wird um einige Grad erhöht und das Kältemittel verdampft und wird gasförmig.

3. Der Druck des Kältemittels wird im Kompressor erhöht, wodurch auch die Temperatur auf ein nutzbares Niveau ansteigt.

4. Mithilfe eines Kondensators gibt das Kältemittel die Wärme an die Heizanlage des Hauses ab. Gleichzeitig sinkt die Temperatur des Kältemittels.

5. Das Kältemittel zirkuliert weiter in der Anlage. Ein Expansionsventil sorgt für Druckentlastung und senkt auf diese Weise die Temperatur auf einen Wert, bei dem das Kältemittel wieder in einen flüssigen Aggregatzustand zurückgeht. Der Vorgang wiederholt sich, wenn das Kältemittel erneut mit der Kälteträgerflüssigkeit in Kontakt kommt.

 

* Kälteträgerflüssigkeit ist eine Flüssigkeit, die nicht gefriert, zum Beispiel Alkohol oder Glykol.

** Heutzutage verwendet man umweltfreundliche Kältemittel wie Kohlendioxid und Kohlenwasserstoffe. Früher wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe eingesetzt.

 

 

  

  
 
  
  
Die Funktion von Wärmepumpen beruht auf einem einfachen Prinzip: Wird ein Gas komprimiert, erhöht sich seine Temperatur. Umgekehrt erzeugt die Ausdehnung des Gases Kälte. Stellen Sie sich einfach eine Fahrradpumpe vor, die beim Pumpen der Luft warm wird.

Anforderungen im Überblick